Shaolin-Prinzipien, entstanden aus dem Zen Buddhismus, sind auch für den westlichen Alltag tauglich. Entwickelt für die Selbstverteidigung, liegt der Ursprung
bei Bodhidarma, einem buddhistischen Mönch des 6. Jahrhunderts und Gründer den Zen-Buddhismus. Das Besondere an dieser Tradition ist die Anwendung von Meditationstechniken für die Kampfkunst.Es gibt einige Techniken der Shaolin Tradition, die wir heute gut auf unser komplexes Leben übertragen können:

  1. Die Beherrschung des Denkens und diese ungeheure Kraft gezielt nutzen
  2. Intuitive Intelligenz entwickeln, um frühzeitig Chancen und Gefahren zu erkennen
  3. Zusätzliche Energieressourcen aktivieren, um besser mit Stress umzugehen
  4. Zustände von innerer Ruhe und Gelassenheit schnell aktivieren können 

Das eigene Denken beherrschen

Macht über das Denken beginnt dort, wo wir die Identifikation mit den Inhalten des Denkens für einen Moment sistieren. Mit der Fähigkeit zur objektiven Beobachtung des eigenen Denkens gelingt es besser, neue Perspektiven einzunehmen, Vorurteile zu erkennen und Fehlentscheidungen zu vermeiden. Die dadurch gewonnene mentale Flexibilität ist auch Voraussetzung, um «kollektive Intelligenz» zu praktizieren, wichtiger Erfolgsfaktor für die Bewältigung komplexer Aufgaben.
Shaolin-Mönche haben u.a. die Fähigkeit perfektioniert, mögliche Gefahren und Chancen zu erkennen, bevor diese sich manifestieren. Sie nutzen ihre Intuition und ihren Instinkt in jeder Situation. Wer sein Denken anhalten kann, kann die auser Intuition gewonnene Weisheit systematisch nutzen und ist dadurch besser uf die Zukunft vorbereitet.

Energieressourcen aktivieren, um aussergewöhnliche Leistungen zu erzielen

Neue physische und mentale Kräfte stehen dann zur Verfügung, wenn es gelingt, einen Grossteil seiner mentalen Aktivität auf ein Ziel auszurichten. Das Geheimnis der Kraft der Shaolin-Mönche basiert − in modernen wissenschaftlichen Begriffen ausgedrückt − auf dem Phänomen der Kohärenz. Kontrolle über autonome körperliche Prozesse, wie Herzschlag Körpertemperatur, aussergewöhnliche Stärke, Schmerzunempfindlichkeit, schnellere Reaktionszeiten oder rasche Regenerationsfähigkeit werden möglich durch die Fokussierung aller Kräfte. Energien werden gebündelt, indem sie durch ein verfeinertes Bewusstsein gelenkt werden, bzw. jede unnötige Form von mentalem Energieverlust, wie Grübeln oder «den Fluss anschieben zu wollen» vermieden wird. Wer die Kraft des Denkens und Nicht-Denkens auf einem hohen Niveau erreichen will, vertieft sich in die Stille und kultiviert Loslassen. Schon die einfachsten Formen in der Shaolin-Kampfkunst z.B. verlangen, dass man sich speziellen Übungen unterzieht, um in tiefere Bereiche von Stille vorzudringen, sodass diese nicht so leicht zu erschüttern ist. Denn wer keine Stille zulassen kann, wird leicht durch Zweifel, negative Emotionen oder Ungeduld von der Verwirklichung seiner Ziele abgehalten. Wer Zugang zu innerer Ruhe findet, geht mit Belastungssituationen souveräner um und bleibt auch dann gelassen, wenn andere schon längst die Nerven verloren haben.

Zur Person

Ralph-J-Wilms

 

 

Ralph J. Wilms studierte Soziologie und Psychologie. Seit 1988 ist er Unternehmensberater mit folgenden Trainingsund Beratungsschwerpunkten: Coaching und Persönlichkeitsentwicklung, angewandte Psychologie, Stress- & Beziehungsmanagement, Bewusstseinsentwicklung. Er verfügt über eine 20-jährige Erfahrung in der Anwendung westlicher und fernöstlicher Meditations-und Konzentrationstechniken aus unterschiedlichsten Traditionen (Transpersonale Psychologie, Buddhismus, Taoismus, Zen, Yoga) und lehrt deren Anwendung für den privaten sowie beruflichen Alltag.

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